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Serie Gold

Die Bibel von St. Paul

Die Bibel von St. Paul

Charakteristiken

Besitzer:

© Basilika Sankt Paul vor den Mauern, Rom. 9. Jh., ca. 870.

Sprache:

Lateinisch.

Inhalt:

24 Titelminiaturen, 4 Kanontafeln, 35 Zierseiten, 91 Initialen.

Umfang:

672 Seiten. Pergament.

Format:

44,8 x 34,5 cm.

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Die prächtigste karolingische Bilderbibel

Die Bibel, die bei Papstkrönungen verwendet wurde

• Im Jahr 1646 wurde die Bibelhandschrift der spätkarolingischen Epoche in der römischen Abtei St. Paul restauriert und, wie schon zuvor geschehen, neu eingebunden. Das Herrscherbild auf dem Thron, das gleich zu Beginn zu sehen ist (fol.1r), befand sich ursprünglich am Ende des Buches. Die Darstellung und die beigefügten Verse nehmen Bezug auf einen König Karl. Die zunächst viel diskutierte Frage, ob es sich dabei um Karl III. oder Karl den Kahlen handelt, wurde von der Forschung vor geraumer Zeit zugunsten des Letzteren entschieden.

• Die Bitte um einen legitimen Thronnachfolger, die im Widmungsvers ihren Ausdruck findet, ist mit Richildis, der zweiten Frau des karolingischen Westfrankenkönigs, in Zusammenhang gebracht worden. Demnach wäre sie an der rechten Seite des Herrschers auf dem Thron abgebildet. Leider kann das Monogramm auf dem Globus, den der König in der Hand hält, nicht eindeutig entziffert werden. Ziehen wir aber die vorher erwähnte persönliche Situation des Stifters in Betracht, dann wäre die Bibel später als 870, dem Jahr der Heirat, und früher als 875, dem Jahr der Kaiserkrönung, zu datieren. Eine Zeitrechnung, die auch aus Stilgründen überzeugt. Die großartige Bibel mit den Texten aus dem Alten und dem Neuen Testament übertrifft an Prunk und Ausschmückung alle anderen Bibeln, die aus der Karolingerzeit erhalten sind. Sie enthält 35 verzierte Incipit-Seiten, welche Teile des Manuskripts einführen. Die Anfänge der Kapitel zur Genesis, wie auch die Namen der Vorfahren von Jesus Christus, sind mit Gold- und Silbertinte auf Purpurgrund zweispaltig geschrieben und von Akanthusblättern umrahmt. Vier Kanontafeln zeigen Arkaden-Bilder mit üppigen Verzierungen; zahlreiche Initialen finden sich über den ganzen Text verteilt. Vor allem sind aber die 24 ganzseitigen Miniaturen hervorzuheben; ursprünglich gab es noch eine weitere im Buch Hiob, von der noch Spuren zu erkennen sind. Sie stellen den umfassendsten Zyklus von allen uns bis heute erhaltenen karolingischen Bilderbibeln dar. Außer dem schon erwähnten Widmungsbild erblickt der Betrachter die Repräsentation des Heiligen Hieronymus, 14 Illustrationen zu den Büchern des Alten Testaments, eine Majestas Domini und die Figuren der vier Evangelisten sowie eine bildliche Darstellung der Apostelgeschichte, der Paulinischen Briefe und der Apokalypse. Die Textpassagen wurden von mehreren Künstlern ausgestaltet. Hauptschreiber war wohl der im Widmungsvers erwähnte Meister Ingobert, der sich auch in anderen Büchern jener Zeit und jenes künstlerischen Umfelds Ansehen verschaffte.

• Der Miniaturenstil zeigt die unter der Schirmherrschaft Karls des Kahlen übliche Förderung der Buchproduktion im Sinne seines gleichnamigen Vorfahrens, Karls des Großen von Aachen. Aber auch konkret werden Details aus großformatigen und prachtvollen Bibeln wiedergegeben, die kurz zuvor in Tours geschaffen worden waren, wie zum Beispiel die berühmte Vivien-Bibel, ebenfalls eine Auftragsarbeit für Karl den Kahlen. Es finden sich ebenso Reminiszenzen an die Moutier-Grandval-Bibel, die 840 fertiggestellt wurde und zurzeit in der British Library in London aufbewahrt wird.

• Außerdem ist sowohl in der allgemeinen figurativen Darstellung als auch bei den Zierelementen der Bibel von St. Paul der Einfluss künstlerischer Strömungen zu erkennen, die damals in Reims vorherrschten und die sich wiederum von Motiven des spätklassischen Altertums inspirieren ließen. Und schließlich verweist auch die Schriftart trotz einiger Abweichungen in der Qualität auf das berühmte Skriptorium des Erzbischofs Hinkmar von Reims (845-882). All diese Einflüsse kommen hier zusammen und verleihen der Prachthandschrift ein Aussehen, das typisch für die spätkarolingische Epoche und die Handschriftenproduktion der Palastschule Karls des Kahlen ist.

• Herkunft: Schenkung des Königs und späteren Kaisers Karls des Kahlen (Regierungszeit 840-877).

• Frühere Besitzer: Das Manuskript gelangte wahrscheinlich 875 nach Rom, als Gastgeschenk von Karl dem Kahlen an Papst Johannes VIII. anlässlich seiner Kaiserkrönung. Es ist im 9. Jh. in Rom dokumentiert. Während des Papsttums von Gregor VII. (1073-1085) kam es in den Besitz der Abtei St. Paul.

• Limitierte Auflage von 1000 Exemplaren, darunter eine Sonderserie auf Pergamenata-Papier (75 Stück), die von Patrimonio Ediciones in Auftrag gegeben wurde.

• Während der gesamten Zeit der Faksimilierung wurde die Originalhandschrift in den Druckwerkstätten der Staatsdruckerei und Münzanstalt der Italienischen Republik, Gruppo Istituto Poligrafico e Zecca dello Stato, aufbewahrt. Dieser Umstand wird im beigefügten notariellen Zertifikat bestätigt und garantiert gleichzeitig die herausragende Qualität und höchste Originaltreue der Faksimile-Edition.

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